Testergebnisse bei den Geschirrspülern
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Bei Testergebnissen bzgl. Spülmaschinen geht es zum überwiegenden Teil um die Berechnung der Energiekosten. Bei der Reinigungsleistung und der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen ernten die meisten Mittel- und Oberklassegeräte seit über 20 Jahren mindestens gute Noten. Selbst in der Einsteigerklasse sind negative Ergebnisse eher die Seltenheit.
Die Fragen nach den Stromkosten
Bleiben also die Fragen nach den Stromkosten. Dabei werden Jahresdurchschnittswerte ermittelt. Nicht neu ist es, diese Stromkosten auf einen Zeitraum von 10 oder 15 Jahren (als angenommene Laufzeit einer Maschine) hochzurechnen, den Anschaffungspreis zu addieren und dann zu vergleichen, ob sich der Mehraufwand für technologisch fortgeschrittene Sparkonzepte lohnt. Die Erfahrung zeigt, dass Hightech-Geräte zwar mit günstigen Stromverbrauchswerten begeistern können, dass aber dieser Vorteil oft vom hohen Kaufpreis aufgefressen wird. So bleibt es dann im Ermessen des Kunden, ob er den ökologischen Vorteil (Energie sparen) über die eigene Finanzlage stellt bzw. stellen kann. Bei etwa gleichteuren Geräten der Mittelklasse sind die Unterschiede bei den Stromkosten meist relativ gering.
Wie aussagekräftig sind die Testergebnisse?
Auf jeden Fall empfiehlt es sich, grundsätzlich Tests von Gebrauchsgegenständen von der Zahnbürste bis zum Auto mit einer gesunden Skepsis zu begegnen. Da stellt sich beispielsweise die Frage, unter welchen Prämissen was getestet wurde. Ein Beispiel betrifft etwa die Tests von HiFi-Geräten. Für den unsensiblen Normalverbraucher, der sich wenig um das letzte Quäntchen Klangqualität kümmert, mögen Testwerte, die lediglich mit Schulnoten ermittelt werden, ausreichen. Differenziertes Hören dagegen ist eine Übungssache, die meist schnell erlernt werden kann. Dann sind die groben Testergebnisse plötzlich unbrauchbar.
Bei Spülmaschinen – wie auch bei vielen anderen Haushaltsgeräten – können Labortests oft nur Durchschnittswerte ermitteln. Ist der konkrete Haushalt anders strukturiert, verschieben sich die Ergebnisse zum Teil drastisch. Der Nutzwert einer Spülmaschine in Bezug auf die Kosten hängt dann weit mehr von der persönlichen Art des Umgangs ab, als von den technischen Werten des Gerätes.
Der 7 Liter Sparspülgang
Beispielsweise werben heute einige Firmen mit speziellen Sparspülgängen, bei denen nur 7 Liter Wasser verbraucht wird. Kann dieses Spülprogramm im Alltag kaum verwendet werden, weil etwa der Verschmutzungsgrad höher ist, so mag eine andere Maschine, die im Intensivwaschgang mehr Wasser verbraucht, günstiger sein. Anders herum benötigt vielleicht ein Gerät bei der Normalwäsche eine wenig sparsame Menge Wasser und Strom, erreicht aber hierbei dasselbe Reinigungsergebnis wie bei einer anderen Maschine, die hierfür den Intensivwaschgang benötigt
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