Geschichte des Geschirrspülers
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Die Geschichte der Geschirrspülmaschine lässt sich im Vergleich zu anderen Haushaltsgeräten wesentlich eindeutiger zurückführen. Als Erfinderin gilt zweifelsohne die Amerikanerin Josephine Cochrane, die bereits 1886 ein Patent für einen mit Wasserdruck arbeitenden Geschirrspüler eingereicht hat. Bei der so genannten Garis-Cochrane Machine gab es noch keine Stromversorgung. Garis war Josephine Cochranes Mädchenname. Sie verzichtete dabei auf ihren Vornamen, da Erfinderinnen damals noch lange nicht die Anerkennung genossen wie heute und sie einen Misserfolg befürchtete, der allein auf ihr Geschlecht zurückzuführen gewesen wäre. Die erste elektrische Geschirrspülmaschine in Europa wurde 1929 von der Firma Miele gebaut.
Der Nutzung einer Maschine zum Reinigen von Koch- und Essgeschirr geht natürlich die Reinigung per Hand vorweg, die bereits seit Jahrtausenden praktiziert wird. Selbst einige Tierarten kennen das Reinigen von Nahrung bzw. Hilfsmitteln, mit der sie Nahrung zugänglich machen. Verwunderlich ist dennoch der enge zeitliche Zusammenhang zwischen der Entwicklung von Hygiene und dem Patent von Cochrane. In der Medizin entdeckte man „Unreinheit“ als Ursache für manche Erkrankungen erst kurz zuvor und die Reinigung medizinischer Instrumente wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts üblich.
Die jüngere Geschichte der Geschirrspülmaschine geht vor allem mit neuen Programmen einher. Neben den standardisierten Programmen werden immer mehr Zusatzprogramme installiert, die insbesondere hartnäckigen, eingetrockneten Essensresten auf den Leib rücken. Neben den Geräten selbst sind auch die Reinigungsmittel von hoher Bedeutung, was den Reinigungserfolg angeht. Hier offerieren viele Hersteller mittlerweile Tabs, die aus mehreren Komponenten bestehen und sich bei den unterschiedlichen Waschphasen auflösen, wodurch ihre Waschsubstanz den Reinigungsprozess unterstützt.
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