Bosch Geschirrspüler

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Hersteller Bosch
Firmensitz Robert Bosch GmbH
Robert-Bosch-Platz 1
70839 Gerlingen-Schillerhöhe
Website www.bosch.de
Geschäftsfelder Haushaltsgeräte, Zulieferer für Automobilbranche, Industrietechnik (Verpackungsmaschinen), u.a.
Gründungsjahr 1886
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Die Gründung der Robert Bosch GmbH geht auf das Jahr 1886 zurück. Begonnen hatte alles in Stuttgart mit der Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik. Robert Bosch (1861-1942) war gerade mal 25 Jahre alt, als er den Schritt in die Selbständigkeit wagte. Allerdings war er gut gerüstet, hatte er doch bereits sieben Jahre lang bei diversen Unternehmen in Deutschland, in den USA (Edison) und Großbritannien (Niederlassung von Siemens) Erfahrungen gesammelt.
Inzwischen wurde der Unternehmenssitz nach Gerlingen (Robert-Bosch-Platz 1, 70839 Gerlingen-Schillerhöhe) verlegt. Vorsitzender der Geschäftsführung ist derzeit Franz Fehrenbach. Informationen über das Unternehmen und die Produkte finden sich auf der Website www.bosch.de.

Produktvielfalt, drei Kerngeschäfte

Die Produktpalette von Bosch erstreckt sich vorrangig auf drei Kernbereiche. Bosch ist der weltweit größte Zulieferer für den Automobilbau und liefert hier vor allem Motortechnik. Darüber hinaus führt Bosch ein breites Angebot an Haus- und Gebrauchsgeräten (Waschmaschinen, Geschirrspüler usw.) und hat sich auch im Bereich der Industrietechnik etablieren können. Hier zeigt sich vor allem der weltweite Erfolg bei den Verpackungsmaschinen.

Automobilzulieferer

Die weltweite Bedeutung als Automobilzulieferer erklärt sich unter anderem anhand der enorm aktiven Entwicklungs- und Forschungsarbeit bei Bosch. Viele heute so alltägliche Produkte gehen auf die Ingenieure bei Bosch zurück. Dazu zählen etwa Scheinwerfer (1910), Scheibenwischer (1926), die Diesel-Einspritzpumpe (1927), Bohrmaschine (1932) und die Autoradios (1932) unter dem Markennamen Blaupunkt. Weitere Entwicklungen zeigen, dass man bei Bosch keineswegs auf irgendwelchen Lorbeeren zu ruhen gedenkt: ABS (Anti-Blockier-System, 1978), ASR (Antischlupfregelung, 1986), Xenonlicht (Litronic, für PKW, 1991) und ESP (1995), jenes Stabilitätsprogramm, das seine Popularität dem Elch verdankt.


Innovationen an allen Ecken und Kanten

Längst haben die Entwickler in den meisten Produktbereichen begriffen, dass dauerhaft effektive Innovationen vor allem durch viel Detailarbeit begünstigt werden. Wird eine neue Gerätegeneration, etwa bei Bosch Geschirrspülern, sozusagen auf Kiel gelegt, so bleibt kein Stein auf dem anderen. Jedes Mal, wenn die Entwickler meinen, diese oder jene Sache hat man doch schon ausgereizt, droht die Gefahr der Konkurrenz, die gerade hierin noch Entwicklungspotential finden konnte.

Ein entscheidender Aspekt zu effektiver Entwicklungsarbeit war das Erkennen der vielen Faktoren, die zum einen auf das Reinigungsverhalten der Bosch Geschirrspüler einwirken und die zum anderen noch beeinflusst werden können. Interdisziplinäre Forschungsarbeit ist also unabdingbar. Das zeigen etwa Zeolith-Trocknen und ActiveWater Hydrauliksystem, bei denen chemische und physikalische Erkenntnisse in die Entwicklungsarbeit einflossen. Auch bei der Raumausnutzung war und ist noch einiges drin, wie etwa die VarioSchublade und der sogenannte XXL-Oberkorb belegen. Bei der IntensivZone geht es dagegen um die optimale Nutzung unter alltäglichen Bedingungen. Da ist der Übergang zur Soziologie schon angedeutet. Und ein DosierAssistent ersetzt praktisch den Lehrer, womit auch die Pädagogik bemüht ist.

Um diese Schritte nachvollziehen zu können, ist der Blick ins Detail notwendig. Beim ActiveWater Hydrauliksystem etwa versucht man, sozusagen mehr Reinigungskraft aus dem Wassertropfen herauszuholen. Man kennt das bei der Motoreinspritzung im Kfz-Bereich. Es ist erstaunlich, wie sehr sich der Wirkungsgrad verbessern lässt, wenn an der Art der Zuführung eines Stoffes zum Arbeitsprozess gefeilt wird.

Geht es um die Raumausnutzung, so sind inzwischen bei vielen Herstellern neue Detaillösungen der Korbgestaltung aufgetaucht. Bei Bosch Geschirrspülern fällt zum Beispiel der VarioFlexPlus-Korb auf. Hier ist der entscheidende Aspekt unschwer zu erkennen. Die Korbgestaltung sollte möglichst flexibel sein und für unterschiedliche Geschirrarten eine optimale Aufnahme in die Körbe ermöglichen. Je höher die Variabilität, desto eher die Chance, dass der Bosch Geschirrspüler sich dem tatsächlichen Geschirraufwand eines Haushaltes anpassen kann. Und das größte Sparpotential ist immer noch in der optimalen Ausnutzung des Spülers zu finden.

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